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DSL

DSL - Digital Subscriber Line bezeichnet Übertragungsstandards, mit denen hohe Übertragungsraten über normale 2-adrige Kupferkabel (Telefonkabel) realisiert werden können. Mit DSL war es erstmals möglich, Breitbandanschlüsse auch auf alten Infrastrukturen anbieten zu können, da Frequenzbänder oberhalb der normalen Telefonie benutzt werden.

Der Nachteil der wesentlich höheren Übertragungsgeschwindigkeit ist die geringe Reichweite des Signals. Schon bei einer Entfernung von 3 bis 4 km von der Basisstation ist das Signal zu schwach um die volle Geschwindigkeit zu übertragen. Ab ca. 6 km Leitungslänge geht das Signal dann völlig verloren, so dass hier kein DSL mehr genutzt werden kann.

Dennoch ist DSL ideal dafür geeignet, Breitband in viele Haushalte zu liefern. Ende 2009 waren in Deutschland fast 22 Millionen Haushalte mit einem DSL-Anschluss versorgt.

Im nächsten Schritt wird es über die Jahre jedoch von Glasfaser abgelöst werden. In Neubaugebieten wird heute schon gelegentlich Glasfaser mit verlegt. Dann sind problemlos Geschwindigkeiten bis zu 1 Gbit/s pro Faserpaar möglich. In der Zukunft sicherlich noch mehr.


Mehr Infos wie immer auf Wikipedia: DSL auf Wikipedia

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